Selbstverletzendes Verhalten
Kinder, die sich verletzen, brauchen nicht Strafe –
sie brauchen Verständnis, Sicherheit und neue Wege, mit sich selbst umzugehen.“
DEFINITION
Selbstverletzendes Verhalten liegt vor, wenn eine Person sich selbst aktiv, direkt, bewusst oder unbewusst wiederholt Verletzungen zufügt durch Schneiden, Verbrennen, Verhindern der Wundheilung, Sich-Erhängen, Verschlucken von Objekten, ohne das eine suizidale Absicht vorhanden ist.
Am häufigsten treten wiederholt oberflächliche Schnittverletzungen mit scharfen Gegenständen, wie z.B. Rasierklingen oder Glasscherben auf. Auch Verbrühungen und Verbrennungen (Bügeleisen, Zigarette) oder das wiederholte Aufreißen von Wunden treten auf.
Einige Jugendliche, die sich selbst schädigen, haben auch den ausgeprägten Wunsch, sich das Leben zu nehmen. Bei vielen Jugendlichen hat ein selbstverletzendes Verhalten jedoch keinen Zusammenhang zu Suizidgedanken.
Am häufigsten ist hierbei: der Wunsch, einer unerträglichen Situation oder unerträglichen emotionalen Schmerzen zu entfliehen, ein Gefühl der Anspannung zu vermindern, Feindseligkeiten gegenüber sich selbst auszudrücken oder auch, mehr Zuwendung zu erfahren.
Es kommt aber immer wieder vor, dass Jugendliche durch eine selbstschädigende Handlung sterben, obwohl sie dies nicht beabsichtigt haben..
Einige Jugendliche, die sich selbst schädigen, haben auch den ausgeprägten Wunsch, sich das Leben zu nehmen. Bei vielen Jugendlichen hat ein selbstverletzendes Verhalten jedoch keinen Zusammenhang zu Suizidgedanken.
Am häufigsten ist hierbei: der Wunsch, einer unerträglichen Situation oder unerträglichen emotionalen Schmerzen zu entfliehen, ein Gefühl der Anspannung zu vermindern, Feindseligkeiten gegenüber sich selbst auszudrücken oder auch, mehr Zuwendung zu erfahren.
Es kommt aber immer wieder vor, dass Jugendliche durch eine selbstschädigende Handlung sterben, obwohl sie dies nicht beabsichtigt haben.
SVV kann interpretiert werden als:
Ausdruck einer gestörten Affektregulation (sind mit ihrem eigenen Gefühlsleben überfordert)
Ausdruck einer inadäquaten Kontaktaufnahme ( sie versuchen in eine Art „Opferrolle“ zu kommen und Aufmerksamkeit zu erhalten)
Ausdruck einer fehlenden Stimulation durch externe Reize (z.B. bei Intelligenzminderung).